Im Glauben an Gott

Luthergemeinde Bruchsal   Die Projekte

Projekte der Luthergemeinde

Größere Projekte der Vergangenheit waren:

  • Die Durchführung eines Bezirkskirchentages in Bruchsal
  • Die wiederholte Organisation des CVJM-Badentreffs in Bruchsal
  • Die erfolgreiche Durchführung vieler großer Oratorienaufführungen als Gemeinschaftsproduktionen der Kantorei der Lutherkirche und der Bezirkskantorei Karlsruhe-Land
  • Die Sanierung der Gemeinderäume im Untergeschoss des Wichern-Kinderhauses
  • Der Umbau des Wichernkindergartens zum Wichern-Kinderhaus in Kooperation mit der Stadt Bruchsal, die das vom Wichernteam unter der Leitung von Christel Heindl und Dekan Brjanzew entwickelte und vorangetriebene Projekt einer multifunktionalen Kindertagesstätte finanziert hat
  • Die Vereinigung der beiden Lutherpfarreien mit allen damit verbundenen strukturellen und sonstigen Maßnahmen
  • Die Sanierung der Steinmeyer-Orgel in der Lutherkirche, die aus Mitteln eines über viele Jahre aufgebauten Orgelfonds und mit Unterstützung des Orgelbaufördervereins Lutherkirche Bruchsal e.V. finanziert wurde.
  • Die von und innerhalb der Kirchengemeinde zu bewältigende Veräußerung kirchengemeindlicher Immobilien und die Durchführung weiterer Strukturmaßnahmen zur erfolgreichen Konsolidierung der finanziellen Situation

Größere in naher und weiterer Zukunft angestrebte Projekte:

  • Die Erweiterung des Käthe-Luther-Kindergartens
  • Der Umbau der Sakristei
  • Die Sanierung des Glockenstuhles
  • Die Generalsanierung des Martin-Luther-Hauses
  • Die Generalsanierung der Lutherkirche

Auch wenn die Leitung der Luthergemeinde sich in den Jahren um die Jahrtausendwende viel mit Fragen der Gebäudeoptimierung und einer Fülle struktureller Aufgaben befassen musste und diese Aspekte wohl auch noch künftig eine nicht unbedeutende Rolle spielen werden, wird es künftig um so wichtiger sein, nicht den inneren Aufbau der Gemeinde und ihren geistlichen Auftrag aus dem Blick zu verlieren.

Die Luthergemeinde ist eine große Diasporagemeinde, deren Gemeindeglieder zumeist ursprünglich nicht aus Bruchsal stammen und darum nicht per se eine Bindung an ihre Wohnortsgemeinde mitbringen. Ihnen adäquate Möglichkeiten geistlicher Beheimatung zu bieten und ein gedeihliches Miteinander zwischen ihnen und herkunftsmäßig aus Bruchsal stammenden Gemeindegliedern zu fördern, stellt keine leichte aber eine zwingend notwendige Aufgabe dar.

Es gibt in der Luthergemeinde auf Grund ihrer historischen und soziologischen Situation nur wenige durch die Kraft gewachsener Traditionen getragene Strukturen. Dadurch ist die vorfindliche Basis, auf die man aufbauen kann, recht schmal. Andererseits kann Neues ausprobiert und gewagt werden, ohne dass dabei erst einmal hohe Mauern fest gefügter Traditionen überwunden werden müssten.

Über ihre ganz besondere Situation hinaus muss sich die Luthergemeinde - wie Kirche in unserem Lande insgesamt - mit den typischen Problemen unserer postmodernen Gesellschaft auseinandersetzen. Weitgehende Unvertrautheit mit den Grundlagen des christlichen Glaubens, Institutionenskepsis und die geringe Partizipation vieler Kirchenglieder an den Angeboten ihrer Gemeinde sind Fakten, denen es sich zu stellen gilt.

Andererseits ist die Sehnsucht der Menschen nach Lebenssinn und gelebter Spiritualität gerade in unserer Zeit groß. Darum wird es darauf ankommen, kirchliche Angebote zu entwickeln, die auf der Grundlage des Evangeliums dem Lebensgefühl der Menschen unserer Tage Rechnung tragen und ihnen helfen, ihr Dasein und diese Welt sinnerfüllt und in Verantwortung vor Gott mitzugestalten. Die vielfältige, Herzen gewinnende, Werte vermittelnde und Sinn stiftende Weitergabe der biblischen Botschaft ist die große Herausforderung vor der die Luthergemeinde in ihrem Verantwortungsbereich steht.

Gemäß eines von ihr im Jahre 2004 gefassten Beschlusses sieht die Leitung der Luthergemeinde ihre Hauptaufgabe in der "Gestaltung einer menschenfreundlichen, zum Glauben und zu christlicher Gemeinschaft einladenden Gemeinde, die etwas widerspiegelt von der Menschenfreundlichkeit Gottes".

Dazu bedarf die Luthergemeinde vor allem einer weitaus größeren Zahl an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich, vom Glauben her motiviert, mit ihren Gaben und Fähigkeiten aktiv für den Gemeindeaufbau engagieren. Sie zu gewinnen und zu fördern ist gegenwärtig eine Aufgabe von höchster Priorität.
Klare Orientierung an Jesus Christus, Konzentration auf ihr "Kerngeschäft", und die zielgruppenorientierte Entwicklung von Angeboten, die zur Stärkung und Weckung lebendigen Glaubens beitragen können, das ist die Basis, von der aus die Luthergemeinde mit Gottes Hilfe gute Chancen hat, die vor ihr liegenden Herausforderungen zu meistern.