Leserbriefe

Leserbrief von Mawi
vom 21.10.2008
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Verabschiedung Gemeindediakon Gerhard Betz

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Lutherkirche wurde am Sonntagmorgen der langjährige Diakon Gerhard Betz durch Dekan Wolfgang Brjanzew in den Ruhestand verabschiedet.

26 Jahre lang war sein Tätigkeitsfeld die Bruchsaler Gemeinde und der Abschied deutete bereits darauf hin, dass Betz ein bei allen sehr beliebter Diakon gewesen ist.

So brachte ihn Dekan Brjanzew in seiner Predigt immer wieder mit dem Bibelwort „Ich lebe, und Ihr sollt auch leben“ in Verbindung. Betz war stets um die Weitergabe der „Guten Nachricht“ bemüht und brachte so allen Menschen, die mit ihm zu tun hatten, den Glauben nahe. Dies geschah generationsübergreifend, da er vom Schulunterricht über die Konfirmandenarbeit bis hin zur Seniorenarbeit tätig war. Dabei ist er, so Dekan Brjanzew, stets er selbst geblieben und hat sich nicht die Floskeln der Jugendsprache zu Eigen gemacht.

Im Gemeindelied „Danke, für diesen guten Morgen“ wurde extra eine Strophe für Gerhard Betz umgedichtet, in der es hieß: „Danke für unseren Diakon, danke, dass du gewirkt durch ihn seit vielen Jahren schon.“

Beim anschließenden Empfang im Martin-Luther-Haus eröffnete Dekan Wolfgang Brjanzew die Rednerliste der Danksagungen an Herrn Diakon Betz, der sich noch viele weitere anschlossen.
Eckehard Mevius sprach für die Kirchengemeinde Bruchsal, Pfarrer Achim Schowalter für die benachbarte Paul-Gerhardt-Gemeinde und alle waren sich einig: Gerhard Betz hatte für alle ein offenes Ohr, er war für alle da und er war beliebt.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der ebenfalls durch Diakon Betz ins Leben gerufenen „Kellerkaffeeband“, die insgesamt drei Lieder zu Gehör brachte, sowie mit einem virtuosen Duo für Violine und Klavier.

Da es nun eher schwer ist, für einen so beliebten und engagierten Menschen einen Nachfolger zu finden, und weil es für die Diakonenstelle an der Luthergemeinde bisher auch noch keinen Bewerber gibt, hat Gerhard Betz schon versprochen noch ein wenig hier zu bleiben um die Verantwortlichen zu unterstützen.

BNN, 20.10.2008