Inhaltsverzeichnis
- Geleitwort: Pfarrer Achim Schowalter und Vikarin Tanja Dittmar
- Amtliches: Kirchenwahl, Pfarrvikarin
- Bauliches
- Luthergemeinde Aktuell
- Kinder in der Luthergemeinde
- Lutherjugend
- Gruppen und Kreise
- Gemeindefeste
- DIAKONIE
- Gottesdienste / Andachten
- Freud und Leid
- Kirchenmusik
- Spenden und Sammlungen
- Impressum
DIAKONIE
Am 14. Juli konnte der Diakonieverein das 30-jährige Jubiläum des Evang. Altenzentrums begehen. Unter dem Motto: "Generationen begegnen sich" waren zahlreiche Ehrengäste, Angehörige, Freunde und Interessierte gekommen um bei strahlendem Sonnenschein, zusammen mit den Heimbewohnern dieses Fest zu feiern.Als Auftakt fand ein Festgottesdienst statt, bei dem der Hauptgeschäftsführer des Diakonischen Werkes Baden, Herr Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, die Predigt hielt. Der Seniorenbläserkreis dies Kirchenbezirks Karlsruhe-Land unter der Leitung von Gerhard Meyer übernahm den musikalischen Teil.
Text der Predigt war das 1. Gebot aus 5. Mose 6:
"Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott lieb haben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft."
Oberkirchenrat Stockmeier unterstrich deutlich, dass auch Pflegebedürftige, Alte und Kranke zur Gemeinde, zum Volk Gottes gehören. Das 1. Gebot macht deutlich, dass die Kirche zuständig ist für den Dienst der Pflege. Das, was haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Altenzentrum leisten, tun sie stellvertretend für die Gemeinde. Deshalb sei ihnen allen gedankt, für diese schwere und aufopfernde Arbeit.
Man hört immer wieder die Frage: "Pflege, geht das nicht auch ohne Kirche?" Viele private Einrichtungen und Dienste beweisen das doch!

Diakonie und die Hilfe für Schwache, Kranke und Pflegebedürftige ist und bleibt eine der ureigensten Aufgaben der christlichen Gemeinde, denn diese Menschen dürfen nicht vergessen sein, sondern sollen trotz guter und professioneller Versorgung im Altenzentrum, weiterhin Teil der Gemeinde bleiben.
Für uns als Gemeinde ergeben sich da viele Möglichkeiten. Wir können Besuche machen, den oft Einsamen einen Teil unserer Zeit schenken, etwas vorlesen oder für einfache aber wichtige Dienste zur Verfügung stehen. Und vieles andere mehr.
Nach dem Gottesdienst mit anschließendem Empfang und den Grußworten wurde im ganzen Haus das Sommerfest gefeiert. Auf allen Etagen und Wohnbereichen gab es ein buntes Programm mit einer reichhaltigen Palette von Angeboten für alle Generationen.
Da waren Kindergruppen, die das Programm musikalische bereicherten, wer sich künstlerisch betätigen wollte, konnte beim Improvisations-Theater mitmachen oder sich auch kreativ mit malen beschäftigen.
Wie jedes Jahr war der Männergesangsverein "Cäcilia" wieder mit von der Partie und unterhielt die Gäste. Es gab reichlich Möglichkeiten zu Einzel- und Gruppengesprächen sowie Begegnungen untereinander und mit den Bewohnern. An den überall verteilten Serviceständen war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Also rundum eine runde Sache.
Wir wünschen für die Zukunft, dass das Evangelische Altenzentrum immer mehr in das Bewusstsein der Gemeinde rückt, dass die Arbeit, die dort geschieht von den Gemeindegliedern wahrgenommen und unterstützt wird, dass noch mehr Begegnungen mit den Bewohnern stattfinden und sich diese von der Gemeinde nicht ausgegrenzt, sondern angenommen und getragen fühlen.
Georg Will (Vorsitzender Diakonieverein)

